Praxis Dr. med. Reinhard Schiller – Facharzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren. Geisenhausen / Landshut / Niederbayern. Illustration © Julia Schiller

Da wir nicht gleich mit der chemischen Keule behandeln wollen, sondern nach Möglichkeit erst behutsam vorgehen, haben wir uns der Homöopathie zugewandt.


Was ist Homöopathie ?

Bei der Homöopathie handelt es sich um eine Ihnen wahrscheinlich schon bekannte energetisch-funktionelle Theraphie. Es wird dabei an die Selbstheilungskräfte des Körpers appelliert.

Das Wichtigste an der Homöopathie scheint mir, dass durch diese Therapie die in Ihnen wirkende (gestörte) Lebensenergie als Heilkraft freigesetzt wird.
Die Homöopathie ist quasi eine Hilfe zur Selbsthilfe.
Sie betrachtet auch z.B. Krankheitssymptome wie Fieber, Hautausschlag, Durchfall, Entzündung usw. als Ausdrucksformen der Selbstheilung des Organismus, die nicht unterdrückt, sondern evtl. noch unterstützt werden sollen, um den Heilungsprozess zu beschleunigen.

Im Gegensatz dazu ist die Allopathie (die sog. Schulmedizin) grundsätzlich eine „Vergewaltigung“ des Organismus (also meist Zufügung einer körperfremden Macht) und deshalb in Notfallsituationen, in denen das Leben durch das Versagen einer einzelnen Lebensfunktion akut bedroht ist, die oft einzig mögliche und souveräne Therapie.


Wie erreicht die Homöopathie diese Hilfe zur Selbsthilfe?

Die Homöopathie arbeitet nur mit der Sekundärwirkunq von Arzneien.
Was ist das?

Jeder Stoff, der dem menschlichen Körper (Psyche) zugefügt wird, hat eine Primärwirkung, das ist die Wirkung vom Stoff auf den Körper/Psyche. Mit diesen Primärwirkungen arbeitet die Allopathie. Diese Wirkungen sind meist kurzdauernd.

Die Sekundärwirkungen sind nun nichts anderes als die gesetzmässige Antwort des Organismus auf die Primärwirkungen der Arznei, also Mobilisation von körpereigenen Energien. Sie sind meist langanhaltende Geschehen (die in der Schulmedizin unerwünscht sind und als sog. Nebenwirkungen dem Patienten zu schaffen machen).


Wer ist der Begründer der Homöopathie ?

Der Begründer der Homöopathie, Samuel HAHNEMANN (1755-1843) machte die großartige – in ihrer Tragweite bis heute kaum erkannte Entdeckung, dass ein Heilmittel, welches „rhythmisch verdünnt“, d.h. „potenziert“ wird, eine in Dauer und Intensität verminderte Primärwirkung (als sog. homöopathische Erstverschlimmerung in Erscheinung tretend), jedoch eine deutlich verstärkte Sekundärwirkung besitzt. Eine zu frühe zweite Dosis würde nur stören (wie ein zweiter, ins Wasser geworfene Stein die Wellenkreise eines ersten Steines stört).


Was heisst potenziert?

C1 heisst z.B., dass der Stoff 1:100 mit Milchzucker (Kügelchen) oder mit medizinischem Alkohol (Tropfen) verdünnt und dann nach gewissen Regeln geschüttelt wurde (Falls man nun nochmals 1:100 verdünnt, erhält man C2, etc.).

Während diesem Vorgang wird eine Energie freigesetzt (=Potenzierung), welche wissenschaftlich (noch) nicht messbar ist. Wenn das Arzneimittel nach homöopathischen Grundsätzen angewandt wurde, lösen diese Energien eine Art Resonanzschwingung in den heilenden Strukturen des Organismus aus.

Diese Entdeckungen von Hahnemann waren völlig empirisch, d.h. aus reiner Erfahrung gewonnen. Man kann dies alles wissenschaftlich-theoretisch heute noch nicht nachvollziehen, weshalb die Homöopathie auch immer stark angezweifelt wurde und wird.

Mit Hilfe der „Angewandten Kinesiologie“ kann man die Wirkung eines Homöopathikums am Körper umittelbar erkennen. Dieses können wir Ihnen leicht in unserer Praxis demonstrieren!

Weitere spezielle Behandlungsmethoden

Erfahren Sie mehr über…